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Kuhn, Jakob

Jakob Kuhn
„Köbi“

* 12. Oktober 1943 in Zürich-Wiedikon

Position: Mittelfeld

Vereinsstationen
1954-1959 FC Wiedikon
1960-1977 FC Zürich

Vereinserfolge
Total 397 NLA-Spiele, 81 Tore
Schweizer Meister 1963, 1966, 1968, 1974, 1975, 1976
Schweizer Cupsieger 1966, 1970, 1972, 1973, 1976
Halbfinalist im Europacup der Meister 1964 (Real Madrid) und 1977 (FC Liverpool)

Nationalmannschaft
Erstes Länderspiel: 11. November 1962 gegen Holland in Arnheim (1:3)
Letztes Länderspiel: 8. September 1976 gegen Norwegen in Oslo (0:1)
64 Länderspiele, 5 Tore
Zwei WM-Teilnahmen (1962, 1966)

Als Trainer
Schweizer Nationaltrainer von 2001 bis 2008
(Teilnahme EURO 2004, WM 2006, EURO 2008)

Diverses
Köbi Kuhn hielt dem FC Zürich 13 Jahre die Treue (mit Ausnahme eines zweimonatigen Abstechers zu Stadtrivale GC, der im Scheitern eines Transfers mündete)
Bei der WM 1966 übertrat er mit Teamkollege Werner Leimgruber den Zapfenstreich und wurde im ersten Spiel gegen Deutschland (0:5) nicht aufgestellt
Bei seinem letzten Länderspieleinsatz 1976 in Oslo gegen Norwegen überzog er mit Hansjörg „Joko“ Pfister erneut den Ausgang – der Abend ging als „Nacht von Oslo“ in die Geschichte ein
Trotz seiner herausragenden Leistungen in der Schweiz wechselte Kuhn nie ins Ausland. Präsident Edi Nägeli blockte entsprechende Angebote ab.
Nach seiner Karriere arbeitete er als Trainer beim FC Zürich (zweimal bei der ersten Mannschaft, ansonsten im Nachwuchs) und später (1998-2001) im Nachwuchsbereich des SFV
Wurde im Januar 2007 zum Schweizer des Jahres gewählt